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ZÜRICH-OERLIKON
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stadtkreis 11 / city district 11 / 11eme arrondissement
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berninaplatz, berninastr., schaffhauserstr.,
friedheimstr. |
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Copyright © 1999-2010 by Thomas Buehler. |
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das reale tsüri...
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last update: 3.7.2010
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am 17. juli 2009 erhielt
das migrationsamt nächtlichen besuch |
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angriff auf das migrationsamt
des kantons zürich, juli 2009 |
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es ist nicht euer land, es ist unsere welt!
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event: 17. juli 2009, fotos: 21. juli 2009. updates: 5. oktober 2009, 2. juni 2010, 3. juli 2010
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am 1. oktober 2009 rumst es
schon wieder beim migrationsamt |
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EXKLUSIVER BILD-BERICHT
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mehr graffiti + streetart in der nähe:
more graffitis + street art nearby:
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an der berninastrasse 45 beim berninaplatz berfindet sich das migrationsamt des kantons zürich
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hier wird über das schicksal von "ausländern" bestimmt.
der chef des amts sorgt dafür, dass dabei die ausländerfeindliche linie der svp eingehalten wird |
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"weiss von nichts":
migrations-chef adrian baumann |
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scheiben
gingen zu bruch |
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im zürcher migrationsamt herrschen willkür, schlamperei, günstlingswirtschaft.
das ist nicht neu - und auch nicht auf dieses eine amt beschränkt |
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und an die fassade wurde ein sinniger spruch gemalt
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"für eine welt ohne aufenthaltsbewilligungen"
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"sans-papiers" sind
papierlose, illegalisierte menschen ohne aufenthalts- bewilligung |
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"papiers" sind
aufenthalts- bewilligungen |
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zurück bleiben farbe, glasbruch und
gleich nochmal ein sinniger spruch |
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da kommen
die skelette plötzlich aus dem schrank |
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und tanzen
den leuten auf der nase rum |
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neu ist, dass die sachen ans licht kommen
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das ist teil des wandels, der diese welt
ergriffen hat |
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im mai 2010 platzt die bombe im migrationsamt - und die scheisse kocht über. weil einige
mitarbeiter/innen auspacken |
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zueri-graffiti ist eine
doku über das leben in zürich während den letzten jahren des untergehenden alten systems |
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2. friedheimstrasse
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3. schaffhauserstr. (regensbergstr. bis
schwamendingerstr.) |
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r.i.p.
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das kurze stück der
schaffhauserstr. zwischen dem china restaurant kwang cheow und der tramhaltestelle hirschwiesen beim milchbuck gehört zum K6 zürich -unterstrass |
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die sachen dort sind
darum auf dieser seite zu sehen: |
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es wird hier einfach
gezeigt , wie es damals war in dieser wahnsinns-zeit des grossen umbruchs um 2010 |
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schon in wenigen
jahren gibt es all das nicht mehr - ausgrenzung, aus- schaffung, rassismus, kapitalismus - der ganze scheiss ist verschwunden |
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als die menschen
noch durch angst, hass und grenzen voneinander getrennt waren |
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die alten strukturen
und denkweisen lösen sich auf und machen etwas völlig neuem platz - auch dank einigen aufrüttelnden ereignissen |
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in der neuen welt ohne kolonialistische ausbeutung + unterdrückung gibt es auch keine
notwendigkeit für völkerwanderungen von wirtschafts- und anderen flüchtlingen mehr. trotzdem hat jeder mensch die freiheit dorthin zu gehen und dort zu leben, wo es ihm gefällt und er/sie wird überall freudig begrüsst |
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das zeitalter des
getrenntseins endet und das zeitalter des miteinanders und füreinanders beginnt - für alle die dabei sein möchten |
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dass es einmal anders war, daran erinnern sich dann höchstens noch leute, die wie wir die alte
zeit noch erlebt haben - die heute geborenen können es dann einmal mit ungläubigem staunen in dokumentationen wie dieser nachlesen |
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old graffitis never die - they just fade away
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(3.6.2010)
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wir klagen keine
"missstände" an und vertreten keine partei, die alles "besser" machen würde |
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der
bewusstseinswandel, der sich auf diesem planeten jetzt immer rasanter verbreitet, sorgt dafür |
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1. berninaplatz, berninastr.,
schaffhauserstr. (bis regensbergstr.) |
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Joe Chiakwa (Alex Uzuwulu) ist bereits
der dritte Flüchtling, der während der Ausschaffung in der Schweiz zu Tode gebracht wurde. Am 3. März 1999 erstickte der 27-jährige Palästinenser Khaled Abuzarifa an der Knebelung durch Klebeband. Am 1. Mai erlitt Samsung Chukwu den so genannten «lagebedingten Erstickungstod», als ihn Polizisten einer Walliser Sondereinheit noch im Gefängnis fesselten. |
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sein tod geht auf das konto des
migrationsamts und der kapo zürich |
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joe chiakwa (in den
medien auch alex uzuwulu oder alex khamma genannt): vom ausschaffungsknast kloten in den tod befördert |
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tages-anzeiger, 29. juni 2010
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am 17. märz 2010 starb jo chiakwa auf dem flughafen zürich. er
hatte ein schwaches herz, war im hungerstreik gewesen. trotzdem wurde er mit gewalt bewegungsunfähig gemacht. dabei starb er |
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ausgrenzen und
ausschaffen nach schweizer art: guantanamo lässt grüssen |
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ausschaffungsknast zürich-kloten
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